Zwiebel
Öfnnen

Die Köche der Welt kommen kaum ohne sie aus: Zwiebeln werden gedünstet, gebräunt, gebraten oder geschmort, frittiert, püriert, karamellisiert. Und roh gegessen. Für jeden Partner und jede Küche gibt's die richtige Zwiebel: Die braunen passen zu würzigen Zutaten, zu Scharfem, Saurem, Deftigem. Die weißen und roten runden Gerichte dezenter ab. Frühlingszwiebeln lieben Asiatisches.

Übrigens: Je stärker uns eine Zwiebel zum Weinen bringt, desto frischer ist sie.

Braune Zwiebeln: Die preiswerten Alleskönner. Zeigen pikant-scharfes Aroma vor allem beim Dünsten und Schmoren, jung auch fein gehobelt im Salat. Werden gern mit Fleisch und kräftigem Gemüse kombiniert.
Weiße Zwiebeln: Die Milden. Lassen sich gut füllen, grillen oder schmoren. Schmecken fein geschnitten auch im Salat.
Rote Zwiebeln: Die Aromatischen. Sie stammen meist aus Italien, frisch und roh geben sie Salaten, Marinaden oder Broten eine mild-würzige, leicht süßliche Note. Gut auch fein gewürfelt über warmen Gerichten.
Frühlingszwiebeln: Die Jungen. Haben eine kleine weiße Knolle und Grün, das mitverwendet werden darf. Werden auch oft Lauchzwiebeln genannt – passt aber eher nur zu denen ohne Knolle, die dünnen Lauchstangen ähneln. Roh für Salate, Quark, Dips und Dressings, auch zum Wokken oder Ansetzen von Gerichten, für die Zwiebeln zu grob sind.
Schalotten: Die Nährstoffreichen. Können sowohl roh als auch – häufig im Ganzen – gegart und geschmort zum Einsatz kommen. Sie sind vor allem Bestandteil der feinen,  französischen Küche, da sie zart und mild schmecken und außerdem besser bekömmlich sind als "ihre großen Verwandten".

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